KCV-Floß schlägt hohe Stimmungswellen

„Atemlos-berauschend-fabelhaft“

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KCV-Kapitän Toni Oestereich und sein 1.Offizier Thomas Gill verwandelten das auf hohen orkanartigen Stimmungswogen manövrierte Floß auch nach stolzen 25 Jahren in ein vierfarbbuntes „Traumschiff“.

Die überschwänglich euphorisierten „blauen Horden“ – An der Spitze der Wiesbadener OB Sven Gerich, AKK-Stadtrat Rainer Schuster, Dacho-Präsident Simon Rottloff, MCV-Ehrenpräsident Werner Mundo mit Repräsentanten der Kooperationen aus Mainz und Wiesbaden. Dazu zählte auch eine Abordnung der befreundeten Mombacher Bohnebeitel.

KCV-Pressesprecher Herbert Fostel verschwieg schalkhaft die traditionelle „Flößerhemden-Pflicht“. Die „Bohnebeitel-Exoten“ erschienen stolz in „Frack un Kapp“. Bei manchen Bierchen wurde dies mit närrischer Fassung getragen.

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Dabei wurde auch die sensationelle Idee  vom KCVler Herbert Fostel mit dem begeisterten Ulli Bohland – Vorstand – Verwaltungsleiter des Mombacher Carneval Verein geboren, eine „Gemeinschaftssitzung“ ins Visier zu nehmen. Dies soll den Präsidenten Heinz Meller und Toni Oestereich als „Chef-Sache“ nach der Kampagne vorgelegt werden. Beim KCV ist nichts unmöglich!

 

Die bewährte Bord-Kapelle „Sound-Check“ konnte als Stimmungsmacher die Flößerschar gehörig einstimmen.

Unter den Klängen des Narrhallamarsches konnte die Mainzer Ranzengarde, Kasteler Jocus Garde und die Roten Husaren Kostheim mit dem KCV-Flößer-Komitee am Mittwoch 4. Februar zur Frohsinnsfahrt antreten. Angeführt vom Generalfeldmarschall der Jocus-Garde Seppel  Kübler und der Roten Husaren- Präsidentin Dr.Gaby  Ackermann. Schwellkopp-Stimmungssänger Thorsten Ranzenberger pries die Meenzer Lebensart mit den Worten:“Weck-Worscht-Woi-gibt’s nur in Meenz am Rhoi“.

 

Mit einem kritischen und launischen Jahresrückblick konnte Ralf Falkenstein nicht nur bei „Hessen lacht zur Fassenacht“, sondern auch als „Warschauer“ mit seiner Gitarre erfolgreich auf Kurs gehen.

 

Fuego– das famose Ballett des Kostheimer Gesangsvereins Harmonie, unter der Leitung von Simone Louis,beeindruckte die Narrenschar mit seiner eiskalten tänzerischen Darbietung .

Pizza-Bäcker Ciro Visone sorgte mit seinen Witzeleien für herrlichen Kokolores.

Die Ginsheimer Altrheingarde- Leitung Benno Hochhaus- parodierte mit ihrem Tanzmariechen umwerfenden Klamauk. Bernhard Knab als „Deutscher Michel“ kritisierte gnadenlos das aktuelle Zeitgeschehen unter tosendem Beifall der zustimmenden Flößer.

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Die flotten Matrosen und Piraten von Shining Motions mit betörenden und effektvollen Outfits rissen mit ihrer furiosen Tanzshow „Ahoi Kameraden“ die jubilierenden Flößer von ihren Stühlen. Dies wurde mit einem nicht zu endenden „Hey Baby“ honoriert.

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Altmeister und Obermaat Klaus Freier mit seinem zweideutigen – nicht unter der Gürtellinie verpackten Knöllchen, war der helle Wahnsinn.

Sein „Auto-Verkaufs-Erkenntnisse“ wurden dabei bejubelt mit „Wir wollen Dich wiederseh’n“.

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Das Flaggschiff des MCV sind die grandiosen „Mainzer Hofsänger“ die gesanglich, wieder alle Register bravorous ziehen konnten und auch mit den obligatorischen stimmungsvollen Zugaben brillierten.

Beim Pausenempfang begrüßte KCV-Präsident Toni Oestereich nochmals die Ehrengäste mit einem „Flößerorden“. KCV-Pressesprecher Herbert Fostel wies unter großen Beifall hin, das Toni Oestereich nach internen Turbulenzen in der Kampagne 2014, weiterhin mit viel Engagement in „Personalunion“, als Präsident- Sitzungspräsident-Programm-Chef bereits in der Kampagne 2015-nach dem närrischen Brückenschlag zu Kloster Eberbach- Senioren- 1. und 2. Prunkfremdensitzung- eine erfolgreiche Bilanz aufweisen kann.

Der Laudator betonte: „ Wir sind stolz, dass wir KCVler sind- wir sind stolz auf unseren Präsidenten!“. Darauf erhielt er „Standing Ovations“

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Im zweiten Teil wurde die ausgebuchte „Kostemer-Floß-Narrhalla“ zu einem wahren Tollhaus, das beinahe zum kentern kam. Die Flößer standen „außer Rand und Band“ auf den Stühlen und wurden durch dynamische und rockige Weisen der Spaßmacher Company mitgerissen.

Mit im Boot war die nicht zu übertreffende „Meenzer Joy Flemming“- ein absoluter Stimmungshöhepunkt auf der rasanten Floßfahrt. Ein weiterer Top-Star aus „Hessen lacht zur Fassenacht“ war Gunter Raupach mit seinen turbulenten Familienschilderungen. Dazu zählten das Ehejubiläum seiner Großeltern: „60 Jahre- zweimal Lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung.“ Über den Disput mit seiner Ehefrau „frotzelte“ er „Wer hot den Käs gegesse“ im Zwei-Personen Haushalt mit seiner Notlüge: „der Jack-Russell-Terrier hot den Käs gegesse“.

Der Auszug seines Sohnes Kevin, der tränenreich zur Kenntnis genommen wurde: „Drei Tage waren wir besoffen, vor Freud…“ Kokolores pur!.

Der Straßenmusikant Harry Borgner ist seiner herrlich zur Flößerfahrt passenden Gesangsparodie mit den Stimmen bekannter Sänger- wurde im Flößerhemd – als „Fischers Fritze“ zu einer umjubelten Flößerhymne erkoren:“ Es gibt Millionen von Arten, aber Fisch gibt’s nur einmal für mich“

Mit „Oh wie ist das schön“ wurde Harry Borgners Auftritt zu einem Glanzpunkt des Abends. Der unnachahmliche „Nachtwächter aus der Altstadt“, Adi Guckelsberger, sorgte mit seinen urkomischen Reimen dafür, das die freudetrunkenen Flößer auch zur später Abendstunde hell wach waren.

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Eine beeindruckende Tanzshow bot die exzellente Tanzgruppe „Intakt“ vom TSC-Nentershausen. Unter tosenden Beifalls-Kundgebungen zündete die grandiose Tanzgruppe ein Brillant-Feuerwerk der Spitzenklasse. Mit Akrobatik, Artistik, Hebefiguren waghalsige Pyramiden eine berauschende Darbietung. Einfach fabelhaft!

Auf geht’s zum Dom, wo TV-Sitzungspräsident Andreas Schmitt mit einem furiosen Vortrag aus der Bütt in seiner Paraderolle als Obermessdiener glänzte.

Wenn aus Fastnachts-Klassikern wie „Humba- Tätärää“, oder „Rucki-Zucki“ fetziger Rock wird, stehen Thomas Neger und seinen Humbas auch an Bord des KCV-Floßes die Stimmungsschleusen weit offen.

Beste Stimmung inklusive, die auch auf das Finale überschwappte. Es war eine hervorragende Floßfahrt, die souverän vom Flößer-Kapitän Toni Oestereich mit seiner Besatzung in den Kostemer-Zielhafen mit dem legendären Schlachtruft „Flößer Ehr-Langholz her“– ohne Turbulenzen – gesteuert wurde.

Fotos: Peter Stoiber





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