KCV-Präsident Toni Oestereich
lässt die Puppen tanzen

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Frauenpower versetzt „Kostemer“ Bürgerhaus-Narrhalla in närrischen Ausnahmezustand

Man muss sich nicht in ein Observatorium begeben, um die am Narrenhimmel strahlenden Sterne des KCV hell und klar zu sehen.

Was in der Welt der Astronomie der Jupiter bedeutet, ist am närrischen Firmament der Planet KCV. Seine Leuchtkraft konnte er in dieser grandiosen Kampagne nach sieben eindrucksvoll und umjubelt unter Beweis stellen. Der „helle närrische Wahnsinn“ waren die beiden restlos ausgebuchten traditionellen „Damensitzungen“ am 11. und 12.Februar. Souverän konnte der Sitzungpräsident und Programm-Chef Toni Oestereich mit seinem motivierten Vize Thomas Gill, „Fassenacht von Feinsten“ kredenzen. Mit dem Einzug der Garden an der Spitze KJG-Generalfeldmarschall Seppel von Kübler, Castellum Music&Show, den „KCV-Rosenkavallieren-Komitee“ und den musikalischen Top-Einheizer „Sound-Check“ brauchten die einfallsreiche kostümierte närrische Frauenschar nicht erst in Hochstimmung zu versetzen- sie waren es schon! Der vierfarbbunte Programmreigen wurde im Minutentakt gesteigert mit Orkanstärken. Die hohen Stimmungswellen überschwappten bei den „Kostemer Meedcher“ die außer Rand und Band waren. Im tosenden Saal gab es viele „Standing Ovations“ auf den Stühlen, Tanz und eine nicht endend wollende Polonaise. Immer wieder wurde begeistert intoniert „Oh wie ist das schön…“

Torsten Ranzenberger mit den gefeierten Meenzer Schwellkopf erweckte stimmungsvolle Vorfreude zum Mainzer Rosenmontagszug.

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Marian Butcher beim KCV

Der stürmisch gefeierte neue Star in der super-Kampagne war der 14jährige Marian Butcher mit seinen drolligen Erlebnissen und Erkenntnissen, die er famos auswendig vortrug, wie sein Opa – Deitsche- Michel Bernhard Knab. Ein herrlich bunter Farbtupfer war das getanzte Szenario einer „Orientalischen Nacht“ der KCV-Minis, unter der Leitung von Susi Köhler.

Bütten-Ass Beate Dietz sorgte wieder mit viel Brüllern. Umwerfend waren ihre Schilderungen: „Mein Mann kocht“. Der singende KCV-Protokoller Ralf Falkenstein konnte in seinem Jahresrückblick vieles mit närrischem Spott und Kritik über das aktuelle Zeitgeschehen, unter Beifall darstellen.

 

Stefan Orf , ein umjubelter Komödiant, mit „Servus-Grüezi und Helau“, als „Mainzdirndl“ löste ohrenbetäubende Lachsalven aus. Ciro Visone witzelte in Hochform und berauschte die Narrenschar mit seinem geforderten Hit „Ciro mach Amore…“

 

Günter Raupach, der geniale Comedian, konnte wieder zwerchfellerschütternd mit seiner Shopping-Tour im Discounter begeistern. Die Maingrazien- Leitung Ilka Panzer- persiflierten die Werbebranche per excellence und brachten den Saal zum kochen.

Harry Borgner– der Mann mit den tausend Stimmen- konnte seinen gesanglichen Triumphzug als „Fischers Fritze“ bei den bisherigen KCV-Sitzungen großartig fortsetzen. Die Gesangsparodien brachten die „Narrhalla“ zum wanken. Der Bohnebeitel schlüpfte wieder in die Rolle bekannter Gesangstars wie Roger Whittaker: „Wenn es Fisch noch gibt…“

„Atemlos- Großes Kino“ boten wieder die spritzig-fetzige Spaßmacher Company mit ihr -Top-Sängerin-„Joy Fleming vun Meenz“. Mit Stimmungshits löste die  Spaßmacher Company ein brodelndes „Lava-Inferno“ aus. Der „Deitsche Michel“- Bernhard Knab scheute keine brisanten Themen. Mit Bravour nahm er u.a. die rechtspopulistische Pegida ins Visier und entlarvte die Parole „Wir sind ein Volk“ in eine perfide Worthülse. Mit „Verliebt in diese Stadt“ und „Samba a la Meenz“ besang Pit Rösch die goldene Stadt am Rhein und sorgte für weitere nachhaltige Stimmungsraketen. Gaby Elsener als „Kult-Figur Apollonia“ konnte sich wieder urkomisch präsentieren, Als alte Dame, die nervös an ihrer Handtasche zupft. mit der Brille auf der Nase, dem Blumentopfhut und dem grauen Oma-Kostüm, sorgte sie bereits ohne Worte für Lacher.

In ihrer tollpatschigen Berichten mit Freundin Margot in einem vier Sterne „Schwinger-Club“ brachte sie den Saal zum brodeln. Gaby Elsener war in Glanzform!

 

Stimmungsänger Oliver Mager beim KCV

Stimmungsänger Oliver Mager der zum letzten Mal in der Fastnachtsszene auf der närrischen Rostra auftrat, konnte mit seinen Hits, ordentlich „Konfetti in die Blutbahn“ bringen.

Die „völlig aus den Häuschen“ geratenen Amazonen verabschiedeten den umjubelnden Oliver Mager auch mit manch „Abschiedstränchen“.

 

Eine -Spitzen-Darbietung- bot das Männerballett „Men-Show“ vom Taunussteiner Carneval-Verein mit ihrem furiosen Auftritt. Auf einer illuminierten „Harley-Davidson“ zogen „böse Harlekins“ mit viel musikalischer Power ein. Hard Rock mit „AC/DC“ und weiteren Melodien wie „ABBA“ wurde eine spektakuläre Bühnenshow präsentiert. Das Männerballett, die schon drei Mal beim „Grand Prix der strammen Waden“ im HR-Fernsehen erfolgreich waren, konnten dies in Kostheim grandios fortsetzen!

 

Purer Kokolores da blieb kein Auge trocken sorgte die Altrheingarde der Stadt Ginsheim mit ihrem männlichen „Tanzmariechen“ und sorgte für haarsträubende „Turbulenzen“.

„Finale Furioso“ boten Thomas Neger und seine Humbas mit einem modernen „Fastnachts-Medley“. Mit einem Hauch von Melancholie wurden im Lichtermeer „Im Schatten des Doms“ wirkungsvoll zelebriert.

Das euphorisierte „Finale“ wurde frenetisch auf den Stühlen tanzend gefeiert.

Der KCV konnte seine Kometen in die närrische Umlaufbahn mit Bravour bringen!

 

Bericht: Herbert Fostel

Fotos: Peter Stoiber

Gestaltung: Alexander Kurz





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