Die KCV-Seniorensitzung begeisterte

Tolles Programm-die „Mainzelmännchen waren der Hit“
KCV Regisseur Mathias Rosskopp hatte als „Einheizer ein närrisches Ass im Ärmel.
Hans Jürgen Finkenauer und Dieter Bernd Sommer waren die großartigen Stimmungs-Sänger die bereits für Hochstimmung sorgten.
Mit „klingenden Spiel“ trat die Mainzer Ranzengarde in stattlicher Besetzung auf. Es schlossen sich an in prachtvollen Uniformen die Kasteler Jocus-Garde und die Roten Husaren.

 
Flankierend mit Komitee und Blumensträußen durch die Korporationen KCV , Spvvg Amöneburg, Kasteler Jocus-Garde. KCV-Präsident Toni Oestereich in top Form und mit viel geschliffenen Versmaß mit seinem eloquenten Moderator Thomas Gill führten souverän durch ein unterhaltsames vierfarbbuntes Programm.
Seit 25 Jahren wird die Seniorensitzung mit dem Wiesbadener Sozialamt ausgerichtet. Dazu gehören auch die obligatorischen Sonderorden aus Wiesbaden.
Mit einem Check dankte Stadträtin Gabi Wolf den Organisatoren für ihre Mühewaltung vor und hinter den Kulissen.

 
Der Eisbrecher-der singende KCV Ralf Frankenstein- konnte viel kritisches aus dem Alltag und aus der Welt der Politik vortrefflich interpretieren.
Zur Trump Wahl in dem USA: „Es gewinnt der Milliardär. Hier regiert das große Geld- Herr schütze unsere Welt“.-
Falkenstein ermahnte eindringlich „die etablierten Parteien, die Protest AfD –Wähler wieder durch Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen“.

 

 


Mit einem stolzen Jubiläum- 2 x 11 Jahre konnten die putzigen KCV –Minis ( 6-13 Jahre) –unter der Leitung von Susi Köhler mit feschen Kostümen u.a. zu „Rock me heut Nacht“ tänzerisch glänzen.

 
Toni Oestereich ĂĽberraschte die Minis mit der Reservierung des Aktiven-Wagens bei den UmzĂĽgen.
Auch fĂĽr reichliches Wurfmaterial ist von einem Spender gesorgt worden.
Adi Guckelsberger der Nachtwächter aus der Mainzer Altstadt-eine Paraderolle mit seinen umwerfenden Reimen und „Publikums-Echo“.
Auch ĂĽber Mainzer Horror Clowns konnte er vielsagend persiflieren.
„Braucht man nicht weit zu gehen, sehn`se nur unser Komitee“.

 
Auch Wiesbaden gehörte diesmal „gemäßigt“ dazu: „Gott wenn es dir gefällt kommst du in Wiesbaden auf die Welt“.
Ein absoluter Brüller war seine hintergründige Frage mit dem Publikum. „Was ist ein A-loch-falsch- Aschermittwoch“.

 
Die urkomische – Altrhein-Garde –aus der Schnakenhochburg Ginsheim unter der Stabsführung von Benno Hochhaus konnte mit „Das Lebe ist schee“, „Am Dom entlang“, sowie mit ihren beschwörenden Garde-Lied „ Ich werd Gardist – so wahr ich hier steh“-närrisches Furore auslösen.

 
Die Füsilier- Garde (23 Youngstars) mit den Gardisten Sebastian Kiefer konnten mit Marschformation und manchen Spagat-Einlagen tänzerische Highlights setzen –Leitung:-Gina Schick-
Janik Falkenstein konnte vom „Urlaub auf Malte“ in all seinen Facetten berichten. „Last –Minute“ heißt das Zauberwort. Zu Bierkönig – Partie Meile und obligatorischer Kater-Stimmung bei Sonnenaufgang. Mit viel Witz und Nachdenklichkeit konnte Falkenstein als Mallorca Urlauber überzeugen.

 
FĂĽr einen Ausnahmezustand mit Standing Ovations löste die entfesselte Gesangsgruppe- Mainzelmännchen– mit ihren Boss Wolfgang Schneider aus.
Seit 60 Jahren stehen die famosen Sänger auf der närrischen Rostra. Zur Kampagne konnten sie mit deutschen Liedgut sich bekennen: „Deutschland ist das schönste Land“. Dazu gehörten „Hei Dideldei“, „Auf der Schwäbische Eisenbahn“, „Kreuzberger Nächte“, „An der Nordseeküste“.

 
Mit einem nachträglichen Geburtstagständchen wurde der KCV- Präsident überrascht.

 
Zum kleinen Finale gehörte auch „Ole Fiesta“, die das Bürgerhaus zum Beben brachte.

 
Im schwungvollen zweiten Sitzungsteil konnte der KCV –Präsident die Stadtverordneten-Vorsteherin- Christa Gabriel willkommen heißen.
Eine turbulente Tele-Marketing-Show boten mit vielen Gags Ilonka Happel und Marion Gunkel.

 

 


Die hochtourigen Formel 1 Piloten- „Shinning Motions“ waren nicht nur in ihren farbenfrohen Pilotendress ein Hingucker.
Mit viel Power pur konnten sie zu ohrenbetäubenden Klängen eine Spitzen-Show der Superlative bieten. Dazu fehlten auch nicht die atemberaubenden Pyramiden.

Marian Butscher der junge Mainzer Fastnacht- Star konnte wieder –auswendig!- als Jungreporter berichten. Zu den falschen Einsparungen die zu Lehrermangel führen , empfahl er : „Steckt in die Bildung viel mehr Knete“!

 
Mit viel Effekten und berauschenden Kostümen in-Schwarz und Rouge boten die Dynamics eine perfekte Performance zu Goldmünzen aus dem „Jackpot“ und fetzigen Disco-Sounds.

 

 


Mit viel Witz und Ironie konnten die „Stimmbaendche“ vom Kostheimer Gesang –Verein Harmonie gesanglich und parodistisch brillieren- Leitung Annelie Schenk. Für den mitreisenden Text und tollen Arrangement konnte Bardo Frosch grandios punkten.

 
Analog zu der TV-Sendung „Bares für Rares“ wurde dies vortrefflich umgewandelt in „Eppes Fer Deppes“. Herrliche Pantominen mit den gebotenen Utensillien wie „Amanda nimm die Hand da weg“, ohne „Worscht und Woi geht in echte Meenzer oi“. Die Worscht-Betty bot dazu en Zippel Lewwerworscht und Blunz( Blutwurst )an. Dazu wurde „en scheener Hut“ von Udo Lindenberg ein Schrubber aus den 50er Jahren von den legendären Putzfrauen Frau Babbisch und Frau Struwwelisch angeboten.

 

 


Toni Oestereich brachte es auf den Punkt: Das war alter Kosthemer Fastnacht-Klamauk, statt moderner „Schnick-Schnack“.
Mit einem fulminanten Finale unter den Klängen der Sitzungskapelle „plug´ n´ play“ mit Konfetti-Regen und unzähligen Luftschlangen durch das Komitee ging eine top organisierende Sitzung zu Ende.

 
Hinter den Kulissen zeichneten sich Judith Brückner(Programmkommission) und Aktivensprecherin Michaela Jung mit ihren fleißigen Helferinnen bravourös aus.

 

Fotos Marita Klemt





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