KCV-Damensitzung der helle närrische Wahnsinn

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Von „Höhepunkt zu Höhepunkt“

Die Zeiten, in denen die Frauen, die drei Ks, nämlich Kinder, KĂĽche und Kirche Vorrang hatten sind vorbei. In „Kostem“ hat sich sogar eine lokale Rechtschreibereform durchgesetzt: An Stelle der 3Ks, jetzt auch die Buchstaben „KCV“, den auch die holde Weiblichkeit versteht es vortrefflich, echte ĂĽberschäumende Fastnacht zu feiern. Die Damensitzung am 3.Februar mit dem -Sitzungs-„Grand-Charmeur“ Toni Oestereich fĂĽhrte mit seinem sprĂĽhend witzigen Co-Moderator Thomas Gill durch ein Atemberaubendes und zwerchfellerschĂĽtterndes Sitzungsgeschehen mit Bestnoten! Nach dem Einzug der Eskorten mit Komitee wurde ein vierfarbbuntes Feuerwerk am laufenden Band gezĂĽndet. Der singende Protokoller Ralf Falkenstein, bekannt aus „Hessenlacht zur Fassenacht“, glossierte kritisch das Tagesgeschehen in all seinen Facetten.

Die KCV-Minis, unter der Leitung von Susi Köhler, konnten als „putzige Meerjungfrauen“ auftrumpfen. Der 16jährige Marian Butcher konnte famos als „Jung-Reporter“ viele Ungereimtheiten aufdecken. Dazu zählte das zusammen Leben der jungen mit der älteren Generation. Harry Borgner- „Der Mann mit den 1000 Stimmen“ parodierte perfekt die Hits von Reinhard May bis Elvis Presley. Seine „beschwipste“ Vorstellung mit seinen „HaustĂĽrschlĂĽssel-Problemen“ endete mit seiner Erkenntnis „Kriesch isch en rei..?!“

DSC_4925Die Main-Grazien vom TV Kostheim, Leitung Ilka Panzer, konnten mit ihrer Afrika-Safari die Damen begeistern. FĂĽr Lachsalven sorgte Beate Dietz als verlassene Ehefrau mit einem „lachenden und weinenden Auge“. Der gefeierte Pizzabäcker Ciro Visone- kam-sah-und siegte- mit seine Winzigkeiten im Minutentakt. Sein Herzschmelz „Amore-Hit“ fĂĽhrte zum Ausnahmezustand. Die Altrhein Garde aus Ginsheim konnte mit ihrem umwerfenden Charme ĂĽberzeugen: „Wenn die Männer leiden, sind die Frauen nicht zu beneiden…“ Dazu wollte auch keine Möhne widersprechen. Bernhard Knab in seiner Paraderolle als Deutscher Michel, wies auf viele aktuelle Themen treffend, pointiert,kritisch hin. Das groĂźen Beifall auslöste. Unverständlich das so ein grandios gefeierter Interpret in der Mainzer Fastnacht nicht fĂĽrs Fernsehen berĂĽcksichtigt wird. Wer wird das je verstehen…?“ Das furiose Man-O-Man vom TV Finthen, Leitung Sabine Knab war ein absolutes Highlight. Eine „Super-Show“ mit tollen KostĂĽmen!

DSC_4878Da steppte im wahrsten Sinne der Bär. Erzkomödiant und Pantomime Stefan Orf konnte in seiner unnachahmlichen Vorstellung als Figaro diesmal den jung-Komiteeter Kai Oestereich mit viel Schaum gehörig einseifen. Gaby Elsener- als Apolonia- konnte mit ihren Blödeleien ĂĽber ihre Freundin Margot die Lachmuskeln grenzwidrig strapazieren. Stimmungssänger Thorsten Ranzenberger nahm die Frauenwelt in seinen Bann: „Ich will widder ham nach Meenz- und Keine Panik auf der Titanic“. Das Taunusteiner Männerballett, Leitung Marion Keplin und Sandra Janke, präsentierten ein spektakuläre Show. Grandios die gespielte Notlandung auf dem Nordpol. Dazu zählte die unfreiwillige Teilnahme an einer Weihnachtsfeier mit vielen Zwiegestalten. Super Choreographie, Waghalsige Hebefiguren, Akrobatik pur-Riesen-Beifall!

DSC_4837Hiltrud Hufnagel vertrat ihren erkrankten Ehemann Karl-Heinz. Als Spießerin gnadenlos und ergötzlich albern! Auch gesanglich konnte sie punkten. Hiltrud war eine Granate für explosive Hochstimmung. Fetzig, poppig, effektvoll triumphierte die Spassmacher Companie zu einem mitreißenden Finale. Mit Leuchtstäben, Freudentänzen, Stuhlbesteigungen brachten die ausgelassenen Närrinnen den Saal zum dröhnenden beben. Für die umsichtige Regie sorgten Matthias Rosskopp und Judith Brückner.

FĂĽr den unverwechselbaren Sound sorgte eine der besten Sitzungskapellen vom Mainz „Soundcheck“

Bericht: Herbert Fostel

Foto: Peter Stoiber

Gestaltung: Alexander Kurz

 





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