KCV verzaubert vierfarbbunt Kloster Eberbach „Schlafender Riese im Rheingau närrisch wachgeküsst“

Das Laiendormitorium im Kloster-Eberbach kurz vor beginn der Närrischen Weinprobe, Foto: Alexander Kurz

Auch bei der umjubelnden – auf hohem Niveau – „Närrischen Weinprobe“ am 26.Januar im Kloster Eberbach konnte der eloquente und pointierte Sitzungspräsident Toni OestereichMeenzer Fasnacht-Stars am laufenden Band“ vorstellen.

Zwischen Vorträgen, Musik und Gesang präsentierte fachkundig Stefan Seyffardt, Weinbau-Betriebsleiter der Staatsweingüter, edle Weine der hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach.

Für Hochstimmung sorgten die kostümierten Besucher bereits beim Einzug des Komitees unter den zündenden Narrhalla-Marsch-Klängen der famosen Sitzungskappelle Sound-Check.

Mit geschliffenen Versen konnte Toni Oestereich galant mit „viel Schmäh“ hochkarätige Gäste aus Politik – vom Hessischen Finanz-Minister Dr. Thomas Schäfer bis zum AKK-Stadtrat, in Vertretung von OB Sven Gerich , Rainer Schuster, sowie aus der Wirtschaft herzlichst willkommen heißen.

Mit viel Temperament und persifliertem „Garde-Drill“ bot die Altrhein-Garde aus Ginsheim einen turbulenten närrischen Klamauk zu „Des Lebe is schee“.

Der singende Protokoller Ralf Falkenstein verteilte viel Lob und Kritik aus dem aktuellen Zeitgeschehen.

Ein schelmischer Hinweis galt auch den Fußball- Bundestrainer Jogi Löw „Klingeling, hier kommt der Eiermann“ zur Wanderung seiner Hände vor laufender Kamera…

Jürgen Wiesmann in seiner urkomischen Paraderolle als „Ernst Lustig“, konnte wieder genial als Komödiant in Mimik und Rhetorik kalauern.

Seine Schilderung von „Urlaub nit gewollt“ verursachten Lachsalven.

Die nervige Ehefrau, sein umtriebiger Sohn dazu die Nachbarin „Naomi“ mit ihren unerzogenen Sohn Justus Aurelius, den er am liebsten auf den Mond schießen würde, gehörten zu seinem begeisternden Auftritt.

Der Straßenmusikant Harry Borgner von dem Mombacher Bohnebeitel konnte vom „ Diebischen Bergvolk“ als Finther zu seiner Stimme viele Schlagerstars hervorragend miteinbinden. „Bravissimo“ für den Mann mit den 1000 Stimmen !

„ Von der Lung auf de Zung“ –konnte wieder der „Deutsche Michel“- Bernhard Knab in bewährter Form gereimte Botschaften frei vortragen.

Viel Kritisches aus Weltpolitik und Lokal-Geschehen nahm er ungeschminkt ins Visier. Mit der Erkenntnis: „ Die Welt wäre sehr gut- kehrt jeder vor der eigenen Tür“.

Ein „Novum“ kündigte Sitzungspräsident Toni Oestereich mit dem Gala-Auftritt der gefeierten Mainzer Hofsänger an.

Diesmal –statt auf der Bühne- im Nord-Saal des Klosters.

„Hautnah“ erlebten die Besucher die grandiosen Sänger vor Ort mit ihrem Kampagne-Programm und dem mitreißenden obligatorischen Zugaben.

Kath. Pfarrer Sascha Jung aus Flörsheim

Ein „glorreicher Höhepunkt“ war der Auftritt des katholischen Pfarrers aus Flörsheim namens Sascha Jung.

Seit einem Jahr ein neuer Star auf der närrischen Rostra rechts – und links des Rheins.

„Grandios, Ironisch und Pointiert“ über seine katholische Religion auf die er in umwerfender Art sehr charmant eingeht.

Herrlich sein „Gedankensprung“: Toll wäre es, wenn die Kirche eines Tages soweit kommt, daß ein katholischer Pfarrer eine evangelische Pfarrerin heiraten dürfte.-„ Ich werde das nicht mehr erleben. Aber meine Kinder“.-Dabei lächelte er verschmitzt- Volltreffer!- unter tosendem Beifall.

Für Kokolores- Knüller der besonderen „Bohnebeitel-Art“ sorgten in „Minuten-Takt“ Uwe Ferger und Dieter Scheffler als begeisterndes Duo „Foierwerk-Tester“ mit ihrem Refrain –Hit: „ Bist du schwarz wie ein Schornsteinfecher um null Uhr an Silvester- enne denne dorz war die Zündschnur viel zu korz“!

Adi Guckelsberger, als Nachtwächter aus der Mainzer Altstadt, konnte mit seinem gereimten „Brüller- Rätsel“ mit Publikums-Echo: „Was is en A-och auf ….?-Falsch! – Aschermittwoch“-Riesenbeifall auslösen.

Der „ Wecker um Mitternacht“ Obermessdiener Andreas Schmidt schwadronierte, beim manch gereichten Gläschen Wein vom Geschäftsführer „ Abt“ Martin Blach, über Sport und Politik.

Natürlich durfte auch ein Spott-Vers nicht fehlen: „Lieber Wasser im Keller –als Finther im Haus“.

In den Großen Rat mit „KCV-Kapp“ wurden durch den Sprecher Thomas Gill berufen : Geschäftsführer Dr. jur. Heinz Georg Sundermann von Lotto Hessen, die Metro-Geschäftsführer Gottfried Drescher und Wolfgang Kerst.

Beim furiosen und fetzigen Finale um Mitternacht-im Nord-Saal- mit der „Spaßmacher-Company“ mit dabei „Heidi und Pippi Langstrumpf“- boten musikalische „ Aufputsch-Mittel“ mit sprühenden Party- und Disco-Sounds.

Herbert Fostel und Martin Blach

 

Fotos: Marita Klemt

Bericht: Herbert Fostel

Gestaltung: Alexander Kurz

 





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