KCV-Floßfahrt auf hohen Stimmungswellen – Bericht von der Flößersitzung 2016

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Der KCV-Kapitän Toni Ostereich stellte in Hochform den Kompass, mit der Bordkapelle „Sound-Check“ auf „Frohsinn nimmt seinen Lauf“. Auf dem wogenden Floß in der Bürgerhaus-Narrhalla am 27.Januar wurde die stürmisch, närrische Floßfahrt zu einem närrischen Orkan mit Windstäke 11. Der Spielmanns- und Fanfarenzug der MRG sowie die Eskorten der Kasteler Jocus-Garde mit ihrer Eskortenchefin Elisabeth Mockenhaupt stimmten auf die närrische Floßfahrt ein. Der Troubadour der „Meenzer Fassenacht Thorsten Ranzenberger war wieder ein vortrefflicher gesanglischer Einheizer auf den närrischen Stromschnellen. Zu der ausgebuchten Flößerreise zählten Präsidenten und Sitzungspräsidenten der Meenzer Fastnachtshochburg. Bei Einchecken dabei waren an der Spitze, OB Sven Gerich mit AKK-Stadtrat Rainer Schuster mit einer großen SPD-Abordnung. Das Bier floss in Strömen wieder bei herzhaften Rippchen, die incl. vom KCV, an die „Blauhemden“ gereicht wurde. Ein herzlicher Dank galt dazu für die tatkräftige Unterstützung dem Metro-Geschäftsführer Wolfgang Kerst. Mit „Witzeleien am laufenden Band“ konnte Pizzabäcker Ciro Visone die Schleusen öffnen.

DSC_4344Traditionell zur Flösserfahrt widmet der „Warschauer“, der singenden Protokoller Ralf Falkenstein, mal in Dur und Moll- kritisch und auch lobend zum Zeitgeschehen. Mit getanzter Lebensfreude begeisterte das „Fuego“ Ballett mit viel Frauenzauber- als hinreißende Paradiesvögel.-Leitung Simone Louis. Bernhard Knab ist eine herausragende Bereicherung im abwechslungsreichen Sitzungsprogramm des KCV geworden. Stets am Puls der Zeit skizierte der Deutsche Michel exakt auf den Punkt über „schwarze oder rote Sünden“. Dazu über Pegida und die korrupte FIFA. Ein gesanglicher Hochgenuss auf dem Floß waren die gefeierten Mainzer Hofsänger mit ihrem Repertoire. Dies entfachte auf dem Floß hohe Stimmungsturbulenzenzen. Unter der musikalischen Leitung von Michael Christ wurden auch die gewünschten Zugaben präsentiert. Beim Pausenempfang lobte OB Sven Gerich die einzigartige Flößersitzung die auch große Zustimmung der Ehrengäste auslöste. Zum Komiteeter wurde Kai Oestereich berufen. Im zweiten Teil übernahm für eine kurze Zeit der Oberbürgermeister und die anwesenden Präsidenten das Ruder am Komiteetisch.

Die Elite-Amazonen Fit4Dance vom TV Finthen konnten „Atemlos“ mit viel Akrobatik und Artistik powern. Dies wurde honoriert mit grenzenlosen Jubelorgie zu„Hey Baby“. Jetzt schlug die große närrische Stunde von Oberbürgermeister Sven Gerich, der nicht nur mit „Marathon-Küssen“, als Zugabe bei den „Ballerina“ punkten konnte, sondern auch mit tänzerischen Einlagen brillierte. Einen „Männer-orientierten-Vortrag“ gab ein Tierarzt vom Frankfurter Zoo, namens Adi Guckelsberger. Seine anatomischen Studien mit biologisch-zoologischen Meditationen lösten dabei Eruptionen des Lachens aus.- Das war Spitze!- Sein unerschöpfliches Virtuosentum am „Kniddelvers“, diesmal mit „Knöllchen“verpackt, bot zwerchfellerschütternd das 88jährige MCV-Urgestein Willi Steinbrech. Sein Statement: „Man muss für alles dankbar sein…“ Fein pointiert seine doppelsinnigen Apercu zum „Thema Nummer 1″. Der Vagabund der Meere-Comedy-Star Michael Eller konnte wieder mit einer kräftigen Prise Humor gehörig Lachsalven auslösen, über viele Turbulenzen bei seinen Schiffs- und Flugreisen.

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Shining Motion- Das Hofballett des KCV, unter der Leitung von Verena Weber, boten Spitzenleistung als „Kriegerin der Sonne“ mit ihren berauschenden Tänzen aus dem Inka-Reich. Steil schnellte das Barometer nach oben aber der prachtvolle „Schlauch der guten Laune“ hielt und riss nicht ab, zu einer tollen farbenprächtigen Super-Show. Phänomenal-Mit Riesenapplaus bei der herzlichen Vorstellung der Tänzerinnen durch den 1.Offizier Thomas Gill. Ein Brillantfeuerwerk aus der Bütt konnte wieder der Obermessdiener vom Mainzer Dom- Andreas Schmitt entfesseln. Gags im Minutentakt! Harry Borgner der Mann mit den tausend Stimmen konnte wieder mit seinen Gesangseinlagen die Flößerschar von den Stühlen hochreißen. Noch einmal bebte bedenklich das Floß zum grandiosen Finale mit der Spassmacher Company.

Als kundige Lotsen zeichneten sich für die Regie aus: Matthias Rosskopp und Judith Brückner

Bericht: Herbert Fostel

Fotos: Peter Stoiber

Gestaltung: Alexander Kurz

 





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