In Memoriam: Fassenachts-Ikone Lieselotte Bleck verstorben

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Am 11.11 verstarb Lieselotte Bleck – Ehren-Senatorin und Ă€ltestes Mitglied des Kostheimer Carneval-Verein – im Alter von 91 Alter.

Das umjubelte „Meenzer Lisje!“ konnte, als Frohnatur auf unzĂ€hlige nĂ€rrische Triumphe in den vergangen Jahrzehnten zurĂŒckblicken.

In den 50er Jahren konnte die Vollblut-Fassenachterin mit zwerchfell-erschĂŒtternden „ZwiegesprĂ€che“ mit ihrem ersten Mann Julius Göbel, sowie mit Solo-VortrĂ€gen das „NĂ€rrische Auditorium“ vom Mainzer-Carneval-Club und Mainzer-Carneval-Verein begeistern.

Zu den herrlichen pointierten Themen zĂ€hlten u.a. „Lotto und Post“.

Bestens noch in Erinnerung, sind auch die famosen VortrĂ€ge und Prologe bei den Sitzungen vom „Platz des KCV-PrĂ€sidenten Toni Oestereich.“

Nach dem frĂŒhen Tod ihres Mannes, begann fĂŒr die gebĂŒrtige „Meenzerin“ und „Kostemer-BĂŒrgerin“ ein zweiter Lebensabschnitt mit der Heirat des Schreiner Meisters Johann Bleck.

Nach ihrem Ortswechsel nach Klotten an der Mosel, stand sie bei den „Klottener Möhnen“ als „Meenzer Lisje“ in der BĂŒtt.

Nach dem Tod ihres zweiten Mannes, kehrte sie wieder in ihre alte Heimat Kostheim zurĂŒck.

Seit ĂŒber 60 Jahren hielt sie ihrem KCV aktiv die Treue!

Sie war ein Garant fĂŒr Hochstimmung, bei den Damen- und Seniorensitzungen des KCV.

Noch mit 85 Jahren stand sie im Kostheimer BĂŒrgerhaus auf der nĂ€rrischen Rostra.

Bekannt war die Verstorbene auch mit ihren herrlichen „Kniddel-Versjer“:

„Wenn ich emol nex redde dref, om liebste ich mit Wörter werf, long gebabbelt korz gesacht, moi Hobby iss die Fassenacht.“

Auch in geselligen Runden, sorgte das „Meenzer Lisje“ fĂŒr gute Stimmung mit ihrer legendĂ€ren „Mundharmonika“. Als „BĂŒtten-Ass“ der „Meenzer Fassenacht“ bleibt Liesel Bleck unvergessen.

Herbert Fostel / Foto:privat

 





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